Dan Browns Buchhitliste

Dan Brown zählt zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Seine Bücher Sakrileg und Illuminati wurden bereits verfilmt, das verlorene Symbol kommt 2014 in die Kinos und über eine filmische Umsetzung seines neuen Hits Inferno wird bereits spekuliert. Die Hauptfigur seiner Romane Robert Langdon wird dabei von niemand geringerem gespielt als Oscarpreisträger Tom Hanks (Philadelphia und Forrest Gump).

Die folgende Liste enthält alle bisher veröffentlichten Bücher Dan Browns. Die Bücher sind alle sehr interessant und spannend geschrieben und dabei so gut recherchiert und aufbereitet, dass es dem Leser nahezu unmöglich ist zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden. Für sämtliche Bücher der Dan Brown Hitliste können wir eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung geben.

CoverTitelKurzbeschreibungBewertung
VorschauIlluminati Illuminati - das erste in Deutschland veröffentlichte Buch Dan Browns bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.
Der Roman beginnt mit der Ermordung eines Wissenschaftlers in der Forschungseinrichtung CERN und dem Diebstahl einer kleinen Menge Antimaterie, die in den falschen Händen zu einer mächtigen Waffe werden kann. Bemerkenswert an der Ermordung des Wissenschaftlers ist das in seine Brust eingebrannte Ambigramm "Illuminati". Der Generaldirektor des CERN wendet sich daraufhin an Robert Langdon, einen Kunsthistorikprofressor und Symbologen der Harvard Universität. Dieser versucht dem jahundertealten Geheimbund der Illuminati auf die Spur zu kommen, der den Vatikan unterwandert zu haben scheint und die Zeit gekommen sieht, die Institution Kirche zu vernichten. Als die Kardinäle zu diesem Zeitpunkt zum Konklave zusammenkommen, um einen Nachfolger für den verstorbenen Papst zu finden, werden vier von ihnen entführt und es wird angekündigt zu jeder vollen Stunde jeweils einen von ihnen zu töten. In den 24 Stunden der Handlung muss Robert Langdon alte Codes und Rätsel der Illuminati knacken, um die befürchtete Vernichtung des Vatikans zu verhindern.
Ob ihm das gelingt, findet man durch die Lektüre des Buches besser selbst heraus. Denn wie Dan Brown es versteht den Leser in die geheime Welt der Illuminati und die Strukturen der Kirche zu entführen, ist einfach unbeschreiblich. Auch die Orte des Geschehens sind sehr detailliert beschrieben, so dass man das Gefühl hat vor Ort zu sein. Man möchte das Buch einfach bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen.
VorschauSakrileg Sakrileg (orig.: The Da Vinci Code) ist der zweite Thriller mit Robert Langdon als Hauptcharakter. Ähnlich wie Illuminati beginnt auch dieser Roman mit einem Mord. Diesmal in Paris. Opfer ist der an diesem Abend mit Langdon verabredete Kurator des Louvre. Vor seinem Tod arrangierte sich das Opfer selbst in ein skurilles Rätsel, dass Robert Langdon und die Enkelin des Kurators auf die Spur des Täters führt. Doch der Mord ist nur die Spitze eines Geflechts aus Geheimnissen und Rätsel, zu denen auch das Opfer selbst gehörte.
Dan Brown versteht es in diesem Buch erneut Verschwörungstheorien und Krichengeschichte glaubhaft miteinander zu verschmelzen und den Leser so in seinen Bann zu ziehen. Eine weitere Stärke Dan Browns ist die Entwicklung seiner Charaktere. Gerade die Darstellung des kaltblütigen Killers Silas ist ihm sehr gut gelungen. Als ich die filmische Umsetzung sah, war ich gerade von der Besetzung Silas etwas entäuscht, weil ich mir ihn im Buch einfach noch furchteinflössender vorgestellt hatte. Wer Illuminati mochte, wird auch Sakrileg verschlingen.
VorschauInferno Inferno, der vierte Thriller mit Robert Langdon, ist im Gegensatz zu seinem etwas schwächeren Vorgänger wieder ein absoluter Volltreffer. Da der Roman noch relativ neu ist, spare ich mir hier Kommentare zur Handlung und fordere nur dazu auf: Lesen, lesen, lesen!
VorschauDas verlorene Symbol Robert Langonds dritter Fall "Das verlorene Symbol" könnte sein letzter sein. Jedenfalls befand er sich in seinen vorangegangen Fällen niemals so direkt in der Schusslinie von Verschwörung und Verbrechen. Das dritte Abenteuer spielt in Washington, D.C. und beschäftigt sich mit der Vereinbarkeit von alten Wissenschaften und moderner Physik und hat die Freimaurerei als Hauptthema. Ähnlich wie in seinen beiden anderen Fällen muss Robert Langdon auch hier eine Menge Rätsel lösen, bis sich ein klares Bild ergibt. Wieder steht ihm eine attraktive Frau dabei zur Seite.
Ich finde dieses Buch etwas schwächer als die beiden Vorgänger von Robert Langdons Abenteuern. Gefesselt hat mich das Buch trotzdem. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass die beiden anderen Bücher einfach überragend waren und mich ihr Thema einfach etwas mehr faszienierte.
VorschauMeteor Ein Dan Brown Roman ohne Robert Langdon kann man sich ja fast nicht vorstellen, aber Meteor zeigt uns, dass es möglich ist und durchaus Spaß macht.
Auch wenn man sich zunächst daran gewöhnen muss, dass Robert Langdon tatsächlich nicht mit von der Partie ist, beginnt man schnell auch Meteors Hauptcharaktere lieb zu gewinnen. Auch das Thema ist für Dan Brown eigentlich eher ungewöhnlich. Keine alten Geheimbundstrukturen mit religiösem Touch, sondern eher ein Polit Actionthriller mit Science Fiction Elementen. Aber Dan Brown kann auch das. Die Beschreibung der Charaktere erweckt diese zum Leben und lässt jeden Schritt glaubhaft erscheinen. Die Spielorte sind detailiert beschrieben, so dass man in den 24 Stunden der Handlung immer mittendrin steckt.
Meteor ist gelungene Abwechslung zu den sonstigen Dan Brown Büchern und zeigt, dass der Autor auch andere Themen liebevoll und tiefgründig recherchiert. Man merkt einfach, dass er sich für seine Bücher Zeit nimmt und diese gewissenhaft bis zum Ende durchplant. Sein Schreibstil und seine Art die Spannung zu halten bzw. im Laufe eines Buches immer weiter zu steigern, sind einfach unübertroffen und auch in Meteor perfekt umgesetzt. EINFACH LESEN!
VorschauDiabolus Diabolus (orig.: Digital Fortress) ist eigentlich das Erstlingswerk Dan Browns aus dem Jahre 1998. Es erschien hierzulande aber erst 2005, also nach Illuminati, Meteor und Sakrileg. Meiner Meinung nach ist es das schwächste Buch Dan Browns und das liegt nicht nur an dem Umstand das Robert Langdon zu diesem Zeitpunkt noch nicht das Licht der Welt erblickt hatte. Die im Buch behandelten Themen Kryptographie, Privatsphäre und Computersicherheit sind nach der Veröffentlichung von geheimen Informationen durch den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden im Frühjahr 2013 zwar aktueller den je, trotzdem ist es das Buch aus der Liste, das ich als letztes empfehlen würde.
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